Das Fell ist kurz und enganliegend mit dichter Unterwolle. Am Hals ist es dichter und die Rute ist etwas buschiger. Das Fell ist sehr pflegeleicht und braucht i.R. nur einmal in der Woche ausgebürstet werden. Das Fell kann sand-, falbfarbend oder rehbraun sein. Das Gesicht ist eine dunkel braune bis schwarze Maske.
Charakter:
Malinois sind keine Familienhunde, da sie immer eine längere Gewöhnung an Kinder brauchen. Außerdem sind sie sehr Energie geladen und brauchen sehr viel Aufmerksamkeit. Außerdem benötigen sie sehr viel geistige und körperliche Auslastung. Er ist sehr mutig, weswegen er bevorzugt vom Militär eingesetzt wird, um seinem Hundeführer auch in die brenzligsten Situationen zu folgen. Außerdem sind sie auch sehr loyal. Sie lernen sehr schnell und neigen dazu schnell unterfordert zu sein. Der Malinois hat einen hohen Jagdtrieb.
Rassetypische Erkrankungen:
Anfällig für verschiedene Gelenkserkrankungen.
Geschichte:
Der Malinois ist eine Variante der Belgischen Schäferhunden. Die Varianten wurden von einem Hochschulprofessor um 1890 rum deklariert. Die Hauptunterschiede liegen im Haarkleid. Benannt wurde der Malinois nach der Stadt Mechelen mit dem französischen Namen Malines.
FCI-Standard:
Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde
Sektion 1: Schäferhunde
Geeignet u.a. für:
- Schutz- und Wachhunde
- Polizeihunde
-Drogen-, Leichen-, Minensuchhunde und einiges mehr
-Geeignet für Agility, Obidience, Flyball und vieles mehr
Sonstiges:
Diese Rasse ist sehr beliebt bei Film und Fernsehen geworden, besonders für Militärfilme.
Einer der berühmtesten Malinois war Cairo. Er gehörte zum Seal Team, das Osama Bin Laden aufspürte.
Sie sollten in einer ruhigen und stressfreien Umgebung gehalten werden, da sie auf jeden Bewegungsreiz reagieren und so oft nicht zur Ruhe kommen können.
Angst, Aggressivität und fehlende Unterwolle sind Ausschlusskriterien bei der Zucht.